Lohnt sich ein Besuch der Budaer Burg?
Sie erreichen den Burgberg, und die Stadt scheint hinter Ihnen zu verschwinden. Der Wind fegt über die Terrassen, Kirchenglocken erklingen über dem Kopfsteinpflaster, und die Donau breitet sich unter uns wie ein breites silbernes Band aus. Die Budaer Burg wirkt weniger wie ein einzelnes Denkmal, sondern vielmehr wie eine eigene Welt aus Innenhöfen, Treppen und Aussichtspunkten.
Es wurde erbaut, um die königliche Macht zu schützen und zur Schau zu stellen, und im Laufe der Zeit, als Ungarn immer wieder den Besitzer wechselte und verschiedene Dynastien sowie politische Epochen durchlief, immer wieder neu errichtet. Aufgrund dieser langen Geschichte wirkt der Komplex eher vielschichtig als glatt und makellos; jeder Innenhof trägt Spuren einer anderen Version der Stadt in sich.
Der Lohn ist nicht ein einzelner Raum oder Gegenstand, sondern das seltene Gefühl, durch die politische, künstlerische und militärische Geschichte Budapests zu schlendern, während sich neben einem die schönste Skyline der Stadt immer wieder neu entfaltet.
Überspringen Sie diesen Abschnitt, wenn: Steile Wege, Kopfsteinpflaster und weit verstreute Sehenswürdigkeiten klingen eher anstrengend als lohnenswert.